Neue Führungsstrukturen beim FC Heimberg

Am Freitag, 13. August 2010, fand die 76. ordentliche Hauptversammlung des FC Heimberg statt. Rund 80 Vereinsmitglieder informierten sich dabei über das abgelaufene Vereinsjahr und wählten dabei einen neuen Vorstand. Nach fünf intensiven Jahren als Präsident wird Drasko Obradovic durch Andreas Krähenbühl an der Vereinsspitze abgelöst.

Kurz nach 19:00 Uhr begrüsste Drasko Obradovic die anwesenden Vereinsmitglieder. Nachdem die ersten drei formellen Traktanden unspektakulär über die Bühne gingen, horchten die Aktivspieler, Trainer und Supporter ein erstes Mal auf, als es um die Mutationen ging. Obradovic verkündete den Rücktritt von nicht weniger als sieben Vorstandsmitgliedern, welche ihr aktuelles Amt niederlegen wollten. Darunter auch sein eigenes als Präsident des FC Heimberg.

So blickte Obradovic in seinem Jahresbericht auch etwas weiter zurück als nur in die vergangene Saison. In seiner Zeit im Vorstand – zuerst als Vize-Präsident, danach fünf Jahre als Präsident – erlebte er viele spannende Augenblicke. Zu den Höhenpunkten gehörten mit Sicherheit das 75 Jahre Jubiläum, die Entstehung des neuen FCH-Songs sowie die in diesem Jahr neu eröffnete Infrastruktur auf dem Waldgarten in Heimberg. Ebenfalls trieb Obradovic die Professionalisierung in den Führungsstrukturen voran, so dass diese rechtzeitig zu Beginn der neuen Saison der Hauptversammlung präsentiert werden konnte.

So kam es dann auch, dass Andreas Krähenbühl einstimmig als neuer Präsident des Vereins gewählt wurde. Trotz seinen noch jungen 28 Jahren kennt Krähenbühl den Verein in- und auswendig. Bereits 1989 trat er der Fussballschule des Vereins bei, doch dies war erst der Anfang einer bisher steilen Karriere. Im jugendlichen Alter von 16 Jahren avancierte er unter Markus Aeschbacher zum Stammspieler der ersten Mannschaft, in welcher er viele Jahre eine feste Grösse war. Auch Drasko Obradovic erkannte die Loyalität und das Potential von Krähenbühl, so dass er ihn kurzerhand als Vize-Präsident in den Vorstand des Vereins holte.

Andreas Krähenbühl ist als Integrationsfigur bekannt und im ganzen Verein respektiert. Nicht zuletzt auch wegen seiner Ziele, die er während seiner Amtszeit vermehrt anstreben will. „Der FC Heimberg ist eine Familie. Wir müssen wieder vermehrt zusammenrücken und uns auf unsere Werte besinnen“, forderte er die Mitglieder bei seiner Antrittsrede auf. Ebenfalls will er zur Sicherung des Trainings- und Spielbetriebs das Projekt „Kunstrasen“ vorantreiben, sowie mittelfristig die erste Mannschaft in die 2. Liga führen.

An der Seite von Krähenbühl wird neu Daniel Niedermann, welcher zuvor als SPIKO-Präsident fungierte, ihn als Vize-Präsident unterstützen. Nach vielen Jahren Vorstandsarbeit traten Cataldo Scavone (Sportchef) sowie Pia Aeschbacher (Sekretärin) zurück. Neu in den Vorstand gewählt wurden Danilo Obradovic (Leiter Anlässe) sowie Martin Nussbaum (Leiter Finanzen). In der Funktion des SPIKO-Präsidenten amtet neu Markus Meer (zuvor Juniorenobmann), Karin Berger (zuvor Leiterin Finanzen) übernimmt das neu geschaffene Amt als Leiterin Administration. Chris Berger wurde als Leiter Kommunikation im Amt bestätigt.

FC Heimberg