FC Interlaken – FC Heimberg, 25.03.2017

25.03.2017, 17:00; Meisterschaftsspiel 12. Runde

FC Interlaken – FC Heimberg 2:3 (2:2) 

Tore: 10. Jegerlehner; 20. Jegerlehner; 35. Buitenwerf (FCI); 44. Buitenwerf (FCI); 47. Stucki A.


Zum Auftakt der Rückrunde trat die Mannschaft von Jürg Ramseier auswärts beim Tabellenführer FC Interlaken an. Eine reizvolle Aufgabe. Die Voraussetzungen waren verheissungsvoll. Nicht weniger als 21 (!!) Spieler meldeten sich nach dem Abschlusstraining einsatzfähig. Ein ungewohntes aber erfreuliches Bild für Coach Ramseier, der somit die Qual der Wahl hatte.

Die Heimberger kamen gut aus den Startlöchern. Dank grossem Laufpensum und konsequenter Zweikampfführung konnten viele Bälle im Mittelfeld gewonnen werden. Insbesondere Abfangjäger Beck warf sich mit Leib und Seele in jeden Zweikampf. Da sich der Platz auf der Lanzenen in einem nicht sonderlich guten Zustand präsentierte, kamen diese Tugenden besonders zur Geltung. Beide Mannschaften agierten häufig mit langen Bällen, da ein geordnetes Kurzpassspiel schlichtweg fast nicht möglich war. Es lief die 10. Minute als die Heimberger erstmals gefährlich in Strafraumnähe auftauchten. Der gallige Fahrni eroberte im Mittelfeld die Murmel und lancierte die erste flüssige Kombination. Nach einem Doppelpass mit Sturmpartner Dummermuth, war es Kapitän Christoph Jegerlehner der aus spitzem Winkel zum 1:0 einnetzte. In der Folge blieben Torraumszenen eine Rarität. Kein Problem für den formstarken Jegerlehner. Man muss ja nicht zwingend bis in (oder annähernd an) den Sechzehner vordringen um ein Tor zu erzielen. Mit einem Treffer der Marke „Tor des Monats“ erhöhte die Nummer 19 auf 2:0 für die Blau-Schwarzen. Aus etwa 30 Metern hievte er die Kugel über den verdutzten Heimtorhüter hinweg in die Maschen.

Leider konnten die Waldgarten-Jungs das angeschlagene Tempo nicht ganz halten. Vielleicht lag dies mitunter an den unerwartet sommerlichen Temperaturen in der Jungfrauregion. Obschon die Interlakener nun mehr Freiräume vorfanden, konnten sie kaum zwingende Torchancen erarbeiten. Trotzdem kam der Tabellenführer zum Anschlusstreffer. Ein wohl als Flanke angedachter Ball segelte an Freund und Feind vorbei direkt ins Tor. Und es kam sogar noch besser für das Heimteam. Quasi mit dem Pausenpfiff gelang ihnen gar noch der Ausgleich zum 2:2. Vorausgegangen war dem Tor ein beherzter Flügellauf über die rechte Angriffsseite.

Wer nun dachte das Schicksal nimmt seinen Lauf, wurde eines besseren belehrt. Nach dem Seitenwechsel erwischten wiederum die Blau-Schwarzen den besseren Start. Und wie! Der bekennende SCL Tigers-Fan Jegerlehner liess im gegnerischen Strafraum eine Schar Gegenspieler stehen wie Todd Elik zu seinen besten Zeiten und bediente den freistehenden Adrian Stucki. Ohne lange zu zögern donnerte der Mann mit den roten Schuhen die Kugel ins Gehäuse. Es scheint, als habe der bis anhin eher als Strafpunktesammler bekannte Hobbykoch mittlerweile das Torschiessen für sich entdeckt. In der Folge boten sich den Heimbergern sogar Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen. Doch sowohl Wieland mit einem Kopfball als auch Jegerlehner mit einem Linksschuss scheiterten am stark reagierenden Torhüter Moser. Besonders auffällig agierte Mittelfeldpuncher Frosio in dieser Phase des Spiels. Mit stoischer Ruhe verwaltete und verteilte dieser die Bälle in einer immer hastiger werdenden Partie. Vermutlich wäre der Westschweizer nicht mal auf der sinkenden Titanic in Hektik verfallen.

Nichtsdestotrotz musste Gästetorhüter Stucki hellwach bleiben. Mit einer mirakulösen Fussabwehr gegen den anstürmenden Cantanna bewahrte er seine Mannschaft vor dem neuerlichen Ausgleich. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr intensivierten die Mannen vom Bödeli ihre Offensivbemühungen. Die beherzt kämpfenden Heimberger warfen ihrerseits noch einmal alles in die Waagschale und verteidigten den eigenen Strafraum mit Mann und Maus. Speziell die omnipräsente Abwehrzentrale um Weltenbummler Fischer und Dominique Wittwer räumte alles weg was in den Strafraum geflogen kam. So gelang es tatsächlich den knappen Vorsprung über die Ziellinie zu retten. Noch in der Vorrunde wurden mehrmals Punkte in den Schlussminuten verspielt. Umso erfreulicher ist es, dass die Mannschaft bis zum letzten Pfiff des Schiedsrichters konzentriert verteidigte und notabene dem Leader drei Zähler abluchsen konnte.

Mit dem FC Lerchenfeld wartet am kommenden Sonntag bereits der nächste ernst zu nehmende Gegner auf die Heimberger. Für die Blau-Schwarzen gilt es die starke Leistung aus dem ersten Rückrundenspiel zu bestätigen. Das Spiel wird um 11:00 Uhr auf dem heimischen Waldgarten angepfiffen. Bis dann!

#9 Pascal Dummermuth


25.03.2017, 17:00; Meisterschaftsspiel 12. Runde

FC Interlaken – FC Heimberg 2:3 (2:2) 

Tore: 10. Jegerlehner; 20. Jegerlehner; 35. Buitenwerf (FCI); 44. Buitenwerf (FCI); 47. Stucki A.

Aufstellung: Stucki F., Tripod, Fischer, Wittwer D., Gurtner A., Beck, Stucki A., Frosio, Fahrni, Jegerlehner, Dummermuth

Ersatzbank: Schober, Keller, Studer, Wittwer J., Schneider, Wieland, Gurtner M.

FCH ohne: Aeschbacher, Appert, Da Costa, Leu, Mohr

 

Verwarnung: 88. Keller (Heimberg)

 

 

Trainingslager 1. Mannschaft

Am Mittwoch, 08.03.2017 um 06:00 Uhr ging es los. Vom Klubhaus Waldgarten fuhren wir in Richtung Basel- Flughafen. Am 10:20 Uhr startete unser Flug in Richtung Barcelona. In Barcelona angekommen, konnte die Reise weitergehen. Wir fuhren ca. 3 Stunden mit dem Car an unseren Zielort Benicàssim (zwischen Barcelona und Valencia.) Dort quartierten wir uns erst einmal im Hotel ein. Wer jetzt denkt das war es vom heutigen Tag, liegt falsch. Um 16:45 Uhr standen wir auf dem Platz und trainierten bereits das Erste Mal! Nach dieser Einheit und einem langen und intensiven Tag, verschwanden alle in ihr Zimmer und es wurde ruhig.

Am Donnerstag war um 7:30 Uhr Tagwach! Um 9:00 Uhr begann das Training. Nach dem Training gab es einen „lockeren“ Nachmittag. Wir liefen zu einer nahgelegenen Kartbahn und fuhren 2 Stunden Runde um Runde. Nach dem Kart fahren, um ca 15:00 Uhr, aßen wir das „Zmittag „. Danach war Siesta angesagt. Wir hatten am Abend ein Testspiel gegen eine spanische Mannschaft. (Name unbekannt). Der Gegner war laut Äschi: „Gar nid mau so schlächt“. Trotzdem gewann unsere 1. Mannschaft 3:4! Bravo! Ich bekam die Info, dass Äschi und Beck im Tor waren. (Muss natürlich erwähnt werden.;))

Am Freitag morgen war wieder Training angesagt. Nach dem Mittagessen war sogar noch etwas Zeit übrig für eine Abkühlung im Meer. Nachher hieß es aber wieder Training. Am Abend versammelten wir uns an der Hotelbar, um zu festen!?! ( Was auch immer das heißen mag…:D)

Heute Morgen (Samstag) standen wir um 8:30 Uhr wieder „Fit“ auf dem Platz. Nach dem Training und einer erholsamen Dusche, machten wir uns parat für nach Valencia. Mit dem Car fuhren wir zum Spiel Valencia gegen Sporting Gijon. (1:1). Nach dem Matsch fuhren wir zurück nach Castellón. Hier verbringen wir nun die letzte Nacht und feiern unser erfolgreiches Trainingslager.

Morgen Sonntag, um 10:45 Uhr geht es mit dem Car an den Flughafen und zurück in die Schweiz.