Matchbericht FC EDO Simme – FC Heimberg

In der 7. Meisterschaftsrunde gastierte der FC Heimberg beim FC EDO Simme in Erlenbach. Den Simmentalern eilt der Ruf als kampfstarke und leidenschaftliche Mannschaft voraus. Dementsprechend anspruchsvoll sollte die Aufgabe für die Equipe von Robert Wyss und Dominic Aeschbacher werden.

Das Trainergespann schickte exakte dieselben 11 Männer aufs Feld, die am vergangenen Wochenende den FC Dürrenast niederrangen. Die gezeigten Leistungen in den ersten Meisterschaftsrunden waren in etwa so wechselhaft wie das Gewicht von Jonah Hill, weshalb Kontinuität in der Aufstellung der Schlüssel zu stabileren Leistungen sein sollte – so zumindest der Plan.

Die Anfangsphase gestalteten die besser rangierten Gäste ordentlich. Mehrheitlich befand sich der Ball in ihren Reihen. Doch wie so häufig in dieser Saison ohne glanzvolle Ideen im Offensivspiel. Vielfach suchten die Blauen ihr Glück mit langen Bällen in die Spitze. Die Heimberger Kometenschauer war ein gefundenes Fressen für die Bluthunde in der Simmentaler Defensive. Die Abwehrzentrale um Jungen und Siegenthaler fing mehr Bälle ab als der amerikanische Zoll illegale Einwanderer. Das Heimteam seinerseits wirkte in der Vorwärtsbewegung etwas konsterniert von der ungewöhnlichen Aufstellung der Heimberger und brauchte daher einige Zeit um sich an die 4-2-2-2-Formation „Landebahn“ des Gegners zu gewöhnen.